Einsparpotential am Beispiel der Hauptkläranlage Münster
Im Auftrag der Stadt Münster hat aquatune ein modellbasiertes Optimierungssystem der Hauptkläranlage entwickelt, installiert und in Betrieb genommen. Aufgrund einer bisher eingeschränkten Situation bzgl. der Online-Messung eines wichtigen Parameters läuft das System zur Zeit noch nicht in der vollen Ausbaustufe.
Unabhängig davon konnte der Effekt der zugrunde liegenden Optimierungsstrategie schon klar nachgewiesen werden. In der folgenden Abbildung ist der spezifische Energieverbrauch (Belüftungsenergie pro zulaufender Ammoniumfracht in die betrachtete Stufe) dargestellt:
Aufgetragen ist der spezifische Energieverbrauch gegen die mittlere NH4-Konzentration in der Belebungsstufe. Der Vergleichszeitraum bezieht sich auf die Monate April bis August des Jahres 2009 und 2010. Das Optimierungsprinzip besteht darin, durch die Erhöhung des Sollwerts der NH4-Regelung die Luftzufuhr soweit zu reduzieren, dass eine deutliche Einsparung bei gleichzeitig sicherer Einhaltung der Grenzwerte ermöglicht wird.
Die Umrechnung der spezifischen Werte ergibt eine mittlere Einsparung von 1,5 kWh / kg NH4-Fracht. Dies entspricht im vorliegenden Fall einer Leistungsreduktion um 30 kW, was hochgerechnet auf ein Jahr einer Einsparung von ca. 265.000 kWh entspricht. Bei einem angenommenen Tarif von 0,1 € / kWh wären das gute 25.000 € pro Jahr, bei 0,2 € / kWh entsprechend 50.000 €, usw..
Zur Zeit läuft die Umstellung des Systems auf die volle Funktionalität (einschließlich Niederschlagsprognosen). Es wird sich dann aufgrund des erweiterten Prognosehorizonts nochmals eine deutliche Steigerung der Einsparung ergeben! aquatune wird in Kürze darüber berichten…
Gründerportraits auf wiesbaden.de
Auf den Seiten der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden (www.wiesbaden.de) findet sich in der Rubrik "Gründerportraits - Erfolgreiche Existenzgründer stellen sich vor" im Monat September 2009 das Protrait des Gründers der Firma aquatune. Unter dem Motto "Vom Datenfriedhof zur optimierten Anlage" gibt es Informationen zum Werdegang und zu Gründungsfragen.
aquatune in Wuppertal
Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) entwickelt das IWW Zentrum Wasser zusammen mit aquatune, 3S Consult, Gero Messysteme und Globatech bei den Stadtwerken Belm ein selbstlernendes Wissenssystem aus einem determinsitischen Rohrnetzmodell und künstlichen neuronalen Netzen für die Analyse, Bewertung und Optimierung des Betriebs von Wasserversorgungsnetzen.

aquatune berechnet Prognosen!

Möchten Sie wissen,
- wie Ihre Ablaufwerte in 5 oder 10 Stunden sein werden?
- wie sich eine Erhöhung der Luftzufuhr um 5 % auf Ihren Stickstoffabbau auswirken wird?
- wie sich Ihre Klärgasproduktion verändert, wenn Sie 1.000 kg abgelaufenes Speiseeis als CoSubstrat in die Faulbehälter dosieren?
- wie Sie Ihre Flockungsmitteldosierung so einstellen, dass Sie 10 % einsparen und dennoch Ihre Grenzwerte sicher einhalten?
Diese Fragen und noch viel mehr beantworten unsere Künstlichen Neuronalen Modelle in Zusammenarbeit mit dem Genetischen Optimierer!
aquatune auf der Cebit 2009
Anläßlich der Cebit 2009 hatten wir die Gelegenheit, auf dem Stand des BMU (Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) einen Vortrag über den geplanten Einsatz von Künstlichen Neuronalen Netzen bei der anaeroben Behandlung salzhaltiger Abwässer zu halten.
Im Downloadbereich finden Sie den Flyer zum Projekt ("Flyer_Cebit_2009.pdf").
"Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser - aus Wasser ist alles, und in Wasser kehrt alles zurück"
Thales von Milet (etwa 625 - 545 v. Chr.)


